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Geborgen im Ungewissen NEUER TERMIN!

Corona und andere Krisen - Ungewissheiten und Ängste überwinden

Unser Land hat sich im vergangenen Jahr durch die Einwirkung der Corona-Krise deutlich verändert: im Kita-Alltag und damit im Getriebe von Corona-Neuregelungen, Personalverknappung und Erwartungsdruck von außen ist es oft schwer, kreativ, hilfreich und gesund zu bleiben.

Für Situationen von bleibender, äußerlich nicht auflösbarer Ungewissheit brauchen wir jedoch Strategien, die immer wieder z.B. zu Kompetenz-Erleben, Mut, Kraft, Zuversicht, Selbstwert und Sinn-Erleben führen.

Und Handlungsfähigkeit wird Tag für Tag verlangt. Wie also kann ich mich verändern bzw. anpassen im Sinne von weiterentwickeln? Der Maler Pablo Picasso hat für sich eine spannende Antwort gefunden. Er sagt: „Ich suche nicht – ich finde. Suchen ist das Ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem. Finden, das ist das völlig Neue. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in der Ungewissheit, in der Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem sichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.“

Da spricht einer, der nicht in eingefahrenen Bahnen lebt und sich nicht von Gewohnheiten beherrschen lassen will. Einer, der nicht im Altbekannten nach Sicherheit strebt und am Ende vielleicht nur noch funktioniert – und so das Leben verpasst. Da spricht einer, der sich von einer Gewissheit leiten lässt. Da spricht einer, der selbst ‚im Dunkeln‘ vertrauen kann.

Um uns in der Ungewissheit geborgen zu fühlen, brauchen wir Handlungs- und Haltungsstrategien. Diese ermöglichen uns einen flexiblen, kompetenzaktivierenden Umgang mit der Ungewissheit.

Die Praxis der Achtsamkeit führt auf vielen Wegen zu einem differenzierten Verständnis der eigenen Person und der Umgebung: Gewohnheitsmäßige Gedanken und Handlungsabläufe werden unterbrochen und diese Unterbrechung lehrt uns, inmitten aller Ungewissheiten einen ruhigen Fortgang des Alltags zu ermöglichen.

Der Fortbildungstag führt über Bewegungsmeditation und sanfte Körperarbeit in die Achtsamkeitsarbeit ein. Theoretisch wird die differenzierte Dynamik von Problem-/Handlungsmustern behandelt, wie diese unterbrochen und umgelenkt werden können und "schlummernde" wirksame Kompetenzmuster nachhaltig erfolgreich aktiviert werden können, so dass sie in unterschiedlichsten Kontexten (privat und beruflich) auch unter ungünstig anmutenden Bedingungen nutzbar werden.

Beginn:
11. Mai 2021, 09:00
Ende:
11. Mai 2021, 16:00
Kurs-Nr.:
5.1
Preis:
80,00 EUR
Ort:
Pfarrzentrum St. Marien, Burgstraße 43a, 53177 Bonn
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